Die Künstlerin Janina Feld signiert mit einem schwarzen Stift die Rückseite einer Leinwand. Der Beitrag erklärt, warum die Signatur auf der Rückseite eines Gemäldes für den Wert und die Herkunft eines Kunstwerks wichtig ist.

Gemälde auf der Rückseite signieren: Warum?

✍️ Gemälde auf der Rückseite mit Edding signieren
✍️ Gemälde auf der Rückseite signieren

Meine Wahl als Künstlerin: Warum ich die rückseitige Signatur auf meinen Gemälden bevorzuge. In diesem Blogbeitrag erfährst du, aus welchen Gründen und Überlegungen ich mich dafür entschieden habe und welche Vorteile diese Art der Signatur bieten.

Was bedeutet die Signatur auf der Rückseite für dich als Kunstkäufer?

Wenn du ein abstraktes Gemälde für deine Wohnung kaufst, möchtest du flexibel bleiben.
Abstrakte Kunst lebt davon, dass sie aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder neue Details offenbart.
Da meine Werke auf der Rückseite signiert sind, hast du die volle Freiheit: Du kannst das Bild im Querformat aufhängen, es nach ein paar Monaten um 180 Grad drehen oder es im Hochformat präsentieren – ohne dass eine schiefe oder auf dem Kopf stehende Signatur den optischen Eindruck stört.

✍️ Gemälde auf der Vorderseite mit Acrylmarker signieren
✍️ Gemälde auf der Vorderseite signieren

Position der Signatur 3 Optionen:

Es gibt drei Optionen, ein Kunstwerk zu signieren:

  1. Die Forder Seite, so kann jeder gleich erkennen, welcher Künstler das Gemälde gemalt hat.
  2. Die Seitenkante, so ist die Signatur immer noch sichtbar.
  3. Die Rückseite der Leinwand, so muss man das Kunstwerk in die Hand nehmen, um die künstlerische Signatur zu finden.

Jede Option hat ihr für und wider. Wenn der Künstler nur eine Art des Betrachtens zulässt oder es eine Landschaftsmalerei ist, kann man als Künstlerin sehr gut die Forder Seite zum Signieren in Betracht ziehen.
Die Seitenkante und Rückseite bieten allerdings für den Betrachter mehr Optionen.

✍️ Gemälde auf der Seite mit Stift signieren
✍️ Gemälde auf der Seite signieren

Warum also Gemälde auf der Rückseite signieren

Wie du ja bereits weißt, male ich abstrakte Acrylgemälde. Und beim Betrachten eines Kunstwerks geht deine Fantasie auf Reisen. Vielleicht willst du dir das Kunstwerk sogar aus einer anderen Perspektive ansehen und es umdrehen. Du willst dir einen neuen Blickwinkel verschaffen und das Gemälde um 90 Grad drehen oder es vielleicht sogar auf den Kopf stellen.

Wenn ich meine Signatur auf der Vorderseite meines Kunstwerks verewigt habe, geht das nicht mehr so gut – die Signatur stünde plötzlich auf dem Kopf oder an der Seite, was das Gesamtbild stört. Deshalb signiere ich meine abstrakten Gemälde auf der Rückseite.

Aber leidet darunter nicht die Wertigkeit oder die Echtheit des Bildes?

Ganz im Gegenteil. Manchmal haben Kunstkäufer die Sorge, dass ein Werk ohne sichtbare Unterschrift auf der Vorderseite weniger wert oder nicht „echt“ ist.
In der zeitgenössischen, modernen Kunst ist die rückseitige Signatur jedoch ein Zeichen von hoher Professionalität. Sie sorgt dafür, dass die Bildwirkung absolut rein und ungestört bleibt.

Auf der Rückseite ist das Werk dafür umso fälschungssicherer dokumentiert – oft zusammen mit dem Titel des Bildes, dem Entstehungsjahr und den exakten Maßen.

Wunsch Signatur

Alle meine abstrakten Unikate sind bewusst auf der Rückseite signiert und datiert. So hast du die Freiheit, das Bild genau so aufzuhängen, wie es am besten in dein Zuhause passt. Und falls du dich für eine Richtung entschieden hast und die Signatur doch lieber auf der Vorderseite haben möchtest? Kein Problem: Vor dem Versand signiere ich dein neues Lieblingsbild gerne an deiner Wunschecke auf der Vorderseite.

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Abstraktes Dyptichon in warmen Farben an einer weißen Wand im Esszimmer.

Tipps und Tricks: So signiere ich meine Gemälde

Zum Signieren benutze ich immer einen Acrylmarker oder einen Edding. Das gewährleistet, dass die Signatur klar und langlebig ist. Als Erstes schreibe ich die Nummer des Gemäldes und den Namen meiner Kunstserie auf die Rückseite der Leinwand. Anschließend signiere ich mein Kunstwerk und datiere es. So haben ich und der Käufer auch immer den Überblick, um welches Werk es sich gerade handelt. Man kann es sofort erkennen und seinem Zertifikat zuweisen. Und zum guten Schluss kommt ein Stempel darauf mit Danke, den ich mir habe fertigen lasen. Danke zu sagen, gehört einfach für mich dazu.

Fazit: Gemälde auf der Rückseite signieren

Ich hoffe, dass ich dir mit meiner kleinen Signierstunde einen Überblick verschaffen konnte und du verstehst, warum ich am liebsten auf der Rückseite meiner Werke signiere. Wenn du noch Fragen zu diesem Thema hast, hinterlasse einfach einen Kommentar.

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Dekorative Acrylgemälde von der deutschen Künstlerin Janiscolorart. Das schöne Gemälde ist 50 cm x 70 cm groß und eignet sich sehr gut zur individuellen Gestaltung in den eigenen vier Wänden.

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So entsteht meine Kunst

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2 Kommentare zu „Gemälde auf der Rückseite signieren: Warum?“

  1. Avatar von Doris Hampel
    Doris Hampel
    1. Avatar von Janina

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